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Gesundes Golfen - Checkliste für Golfer

Was muß ich wissen, damit ich gesundes Golfen von Anfang an richtig mache?

Damit Sie eine echte Freude an Ihrer neuen Passion Golf spielen haben, benötigen eine körperliche und geistige Grund-Fitness, damit Sie auch eine 3 – 5 Stunden lang andauernde Belastung im aeroben Bereich gesund durchstehen.

Verspannungen, Muskelschmerzen oder gar schmerzhafte Krämpfe sind dann auch unter Golfern ein weit verbreitete Leiden. Eine spezielle Golfmassage entkrampft den schmerzenden Muskel, verbessert die Koordination, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Kraft der Muskulatur und führt zum erfolgreichen Golfspiel.

Durch ein ungesundes Golfen sind vor allem Achillessehne, Sprunggelenke, Knie- und Hüftbänder, Schulter-Arm-Syndrom, Sehnen, Daumengrundgelenk, Ellenbogenbänder, Bandscheibe, Arthrosen und Blockaden im Hals-Brust-Lendenbereich gefährdet.

Damit Sie evtl. Golf - Sportverletzungen vorbeugen, gilt es für Sie die Risikofaktoren zu erkennen. Dazu zählen:

  • eine Bewältigung der psychischen Stressfaktoren (z.B. Zeitdruck; Kommentare anderer Golfer; Leistungsdruck, Öffentlichkeit usw.)
  • eine falsche Golfausrüstung (Golfschläger, Golfbag, Schuhe, Kleidung usw.)
  • falscher Ehrgeiz
  • richtiger Umgang mit dem Leistungsdruck beim Golfen (z.B. Abschlagweiten Driving-Range, Putten, Platzreife, Handicap, Zählspiele, Golfturniere usw.)
  • ehrlicher Umgang mit Ihrem Fitnesszustand
  • erkennen und Berücksichtigung „alter“ Sportverletzungen
  • mangelnde Beweglichkeit
  • physiologische Probleme (z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht etc.)
"Gesundes Golfen hat Nichts mit der Jagd nach einem besseren Handicap zu tun, sondern ist das Streben nach einem individuellen aber auch gesunden Golfschwung."
Prof. Dr. med. Eduard David

In der Regel bringt der Golfeinsteiger nicht die geistigen und körperlichen Eigenschaften mit, um die beim Golfen geforderten Bewegungsabläufe durchführen zu können. Viele Muskeln, Sehnen und Bänder sind verkürzt, zu wenig differenziert oder auch verkrampft, was i.d.R. dazu führen kann, dass dabei die Gelenke und vor allem der untere Rückenbereich schnell Schaden nehmen. Durch diese Überforderung entstehen zwangsläufig falsche Bewegungsabläufe, die die arthritische, arthrotische und/oder oesteoprotischen Prozesse begünstigen und so wiederum einen optimalen Golfschwung entgegen wirken.

Golfeinsteiger, die über „Quick and Dirty Schnupperkurse“ möglichst schnell auf die Golfbahn gebracht werden, erliegen all zu schnell einem Frustrationserlebnis, in Einzelfälle treten sogar Verletzungen auf. Natürlich sind solche Erfahrungen nicht gerade eine Wohltat für die Psyche des Golfers.

Dieses Zusammenspiel verschiedener Faktoren frustriert den Amateur-Golfer und ist ein Hauptgrund dafür, das eine phantastische Sportart kurzerhand wieder entnervt aufgegeben wird. Nicht nur für den Golfer, sondern auch für den Golfclub und den Golfanlagenbetreiber ist dies eine große Gefahr, denn durch ungesundes Golfen entsteht ein Einnahmeverlust den Sie durch „gesundes Golfen“ vermeiden.

Das Golfen mit Freude und vor allem lange Gesundheit hat viel mit gesundem Golfen zu tun. Gesundes Golfen hat dabei sehr wenig mit dem streben nach einem besseren Handicap, sondern vielmehr noch mit einem auf die einzelne Person abgestimmten, gesunden Golfschwung zu tun.

"Vergessen Sie die Jagd nach Ihrem Handicap. Verlieben Sie sich in Ihren ganz persönlichen Golfschwung und das gute Handicap kommt von ganz Alleine."
Prof. Dr. med. Eduard David

 

Gesundes Golfen - worauf sollten Sie achten!

Gesundes Golfen -
worauf Sie achten sollten!

Tipps & Tricks für den Golfeinsteiger

Bei Bedarf sprechen wir mit Ihnen über das wie und warum Sie zum Golfen gekommen sind.

Wir geben Ihnen Anregungen was Sie abhängig von Ihrem Alter & Gesundheitszustand mit Ihrem Hausarzt besprechen bzw. untersuchen lassen sollten z. B. Beweglichkeit/ Gelenkigkeit der durch das Golfen belasteten Muskulatur, Gelenke und Wirbelsäulenberichte.

Des weiteren können relevante Befunde aus Bluttest, EKG, Röntgen, CT- und Sonographie Aufnahmen berücksichtigt werden. Ergebnisse aus Laboruntersuchungen von Blut , Urin und/ oder Stuhlproben geben einen ersten Anhalt über den psychologischen Gesundheitszustand.

Wenn Sie es möchten, bieten wir Ihnen eine Energiezonen Untersuchung vor Ort an.

Golferschwung-Analyse

Wichtig ist für uns die Erreichung eines Golfschwunges, der die individuellen körperlichen und mentalen Möglichkeiten des Golfeinsteigers aber auch des Golfsport interessierten wieder spiegelt.

Ein aus physiotherapeutischer und medizinischer Sicht korrekter Golfschwung ist im Prinzip gleichbedeutend mit gesundem Golfen. Für ein gesundes Golfen sind symmetrische Dehnübungen und Koordinationsübungen erforderlich. Ziel der Übungen ist es, dass der Golfer Übungen erlernt, die er bei Bedarf auch täglich zu Hause durch führen kann.

Mentales & medizinisches Programm

Wir schärfen für Sie Ihre mentale Einstellung zu Golfen. Sie erlernen Golf fast wie im Schlaf, können sich besser auf das physikalisches Golfen vorbereiten, indem Sie Golf im Kopf spielen, bevor es von Ihnen in die Tat umgesetzt wird.

Beim Golfen kommt es zu einem ungewohnten Greifens eines langen und schweren Schlägers mit beiden Händen. Dieser wird in einer zusätzlich ungewohnten Haltung und einer unnatürlichen, asymmetrische Bewegung mit z.T. hoher Geschwindigkeit bewegt. Es entstehen dabei hohe Fliehkräfte. Dabei können spezifische Verletzungen auftreten, die nicht unerheblich sind und zu chronischen Erkrankungen führen können.

Als Beispiel seien genannt der Golfer Ellenbogen, der Tennis Ellenbogen und die Lumbalgien.

Der Golfer Ellenbogen entsteht bei einem zu starken Griff mit Schweren in beiden Unterarmen. Es kann schnell zu Entzündungen kommen und einer chronischen Situation.

Der Tennis Ellenbogen entsteht durch einen zu schweren und/ oder zu langen Golfschläger sowie beim häufigen Schlagen in den Boden. Schmerzen treten vor allem am Ende des Oberarmknochen auf.

Rückenschmerzen im unteren Bereich der Wirbelsäule sind oftmals ein Grund für eine unterschiedlich stark ausgeprägte Rückenmuskulatur. Besonders beim Üben mit kurzen Golfschlägern wird eine langanhaltende, gebeugte und asynchrone Körperhaltung irgendwann bei der relativ viel statische Muskelkrampf geleistet werden muß. Diese Körperhaltung kann sehr schnell zu Verspannung, Zerrung- und Gelenkverletzung führen.

Einmal beim Golfen verletzt, lässt sich die golfspezifische Erkrankungen nur durch eine adäquate medikamentöse Schmerzbehandlung (Akupunktur und chiropraktische Therapie) gefolgt von Dehn-, Koordinations- und Kraftübungen unter Anleitung und bei Bedarf auch unter der Aufsicht eines Arztes oder Physiotherapeuten beheben. Das vernünftige Pausieren vom Golfen und entsprechende krankengymnastische Übungen können viele golfspezifische Verletzungen wieder vollständig zurückführen und der Golfer vollständig gesunden.

© Dr. rer. medic. Jürgen W.H. Niebuhr • Impressum